Tobi beim Phase One Certified Professional Training

Tobi beim Phase One Certified Professional Training

Nach zwei Tagen ausführlichem Training darf ich mich Phase One Certified Professional nennen!

In der letzten Woche konnte man es ja schon auf Facebook sehen: Ich habe an einem zweitägigen Seminar des Kameraherstellers Phase One teilgenommen, um einer der ersten deutschen Phase One Certified Professionals zu werden. (Spoiler: Es hat geklappt.)

Phase One ist ein dänisches Unternehmen, das ursprünglich digitale Rückteile für Mittel- und Großformatkameras herstellt. Seit neuestem gibt es mit der Phase One XF auch die erste eigene Kamera aus dem Hause Phase One. In Zusammenarbeit mit Schneider Kreuznach werden die passenden Objektive hergestellt. Das Besondere an Phase Ones Technik: unglaublich hohe Auflösungen (bis zu 100 Megapixel beim neuen Back IQ3), absolute Kompromisslosigkeit in Bezug auf die Bildqualität und ein 100% an professionellen Anwendungen orientierter Workflow. Da kann es schon mal etwas komplizierter werden, wenn man sich das alles selbst beibringen will …

Auflösung IQ3 50MP mit 100% Crop

Test-Shot biem POCP-Training mit dem IQ3 50MP Back an der Phase One XF, inkl. 100% Crop

… dank Tobias Kreusler vom Phase One Service Team aus Köln war das auch nicht nötig. Nachdem ich einen mehrstündigen Online-Vorkurs absolviert habe, ging es dann in die Räume des Delight Rental Services hier in Berlin.

In zwei voll gepackten Tagen habe ich dort zusammen mit rund zehn anderen Fotografen & Assistenten ausführlichst gelernt, was man als Phase One Certified Professional wissen sollte: Details der unterschiedlichen Sensoren von der P-Serie bis zu den aktuellen IQ-Backs, Set-Up und detailliertes Troubleshooting in Kombination mit den Kamerasystemen von Mamiya und der hauseigenen XF, alle Vorteile und Probleme beim Tethering per USB, Firewire und Wi-Fi.

Nach der Hardware stand natürlich auch die Software Capture One auf dem Programm. Irgendwo wollen die bis zu 120 MB großen Rohdaten ja auch entwickelt und verarbeitet werden. Capture One ist ein mächtiges Werkzeug mit vielen durchdachten Optionen, von denen sich Lightroom gerne mal ein paar Scheiben abschneiden könnte. Mein ursprünglicher Plan, nach dem Seminar mit der Fotoverwaltung komplett auf Capture One umzusteigen, ist allerdings erstmal aufgehoben … vielleicht war das etwas zu viel Troubleshooting, was ich da gelernt habe! =)

Um die Zertifizierung zu bekommen, habe ich dann noch eine abschließende Prüfung über die Inhalte des Vorkurses und die zwei Tage abgelegt und … bämm:

Zertifikat Phase One Certified Professional

In ein paar Wochen werde ich dann auch auf dieser Liste aller weltweit Zertifizierten auftauchen: weltweite POCP Liste

Mein Fazit

Ein sehr lohnenswerter Kurs!

Besonders durch die explizite Ausrichtung auf professionelle Anwender, habe ich hier in zwei Tagen so viel mitgenommen, wie bisher bei kaum einer anderen Schulung. Und ich freu mich wahnsinnig drauf, in der nächsten Woche den ersten Job mit der XF und dem 100-Megapixel-Back IQ3 durchzuführen!

PS: Neuer Megatrend »mit dem iPhone das Display der besten Kamera abfototografieren und vergessen, das Originalbild zu sichern«-Selfie als Titelbild … =)

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